Freitag, 17. November 2017

Grundstück der ehemaligen Schade-Brauerei an die IDT Biologika übergeben

In einem formalen Akt wurde der Baugrund der ehemaligen Schade-Brauerei in der Langen Gasse am 17. November durch die Stadt Dessau-Roßlau an die IDT Biologika übergeben. Das familiengeführte Biotechnologieunternehmen hatte mit der Stadt bereits im Dezember 2015 Gespräche über den Erwerb des Geländes geführt. Die Entdeckung zuvor nicht bekannter Brunnen- und Kellerkomplexe hatte die für Mitte 2016 geplante Übergabe um fast 18 Monate verzögert.

Oberbürgermeister Peter Kuras zeigte sich heute erfreut, den offiziellen Akt der Grundstücksübergabe vollziehen zu können.
„Damit wird die Innenstadt, neben den Bauprojekten Kavalierstraße und Bauhausmuseum, eine weitere Aufwertung erfahren“, schätzt das Stadtoberhaupt ein. „Für die Stadt ist das Vorhaben nach wie vor ein absoluter Glücksfall. Durch das Vorhaben der IDT Biologika kann eine langjährige Innenstadtbrache wiederbelebt und ein Industriedenkmal erhalten werden“.

„Wir sind der Stadtverwaltung Dessau-Roßlau und allen beteiligten Ämtern für die überaus konstruktive und unkomplizierte Zusammenarbeit der vergangenen Monate äußerst dankbar“, betont IDT-Geschäftsführer Andreas Kastenbauer am 17. November anlässlich der offiziellen Übergabe des Grundstückes in zentraler Lage zwischen dem Rathaus und dem zukünftigem Bauhaus-Museum.
Wegen der zusätzlich notwendig gewordenen Arbeiten und der dadurch verursachten Verzögerungen konnte der Gebäudekomplex erst jetzt übergeben werden. Parallel zu den Erschließungsarbeiten wurden verschiedene Planungsarbeiten vorgenommen. Neben intensiven Analysen zum Standort und zur zukünftigen Nutzung hat die IDT auch ein Architektenauswahlverfahren durchgeführt. Einzelne Entwürfe wurden erarbeitet.


Aufgrund der Komplexität des Vorhabens will die IDT das Projekt nur mit einem Partner umsetzen. „Vor dem Hintergrund werden wir Anfang 2018 festlegen, in welcher Form wir das Bauvorhaben realisieren können. Die Planungen sollen weiterhin in enger Abstimmung mit der Stadt erfolgen“, gibt Andreas Kastenbauer im Rahmen der Übergabe bekannt. Er betont weiterhin, dass Wirtschaftlichkeit und Vermarktbarkeit der entstehenden Flächen neben einer Eigennutzung durch die IDT stets Prämissen der konkreten Umsetzung waren. „Das Projekt um das Areal der Schade-Brauerei soll Perspektive und Nachhaltigkeit mit einem positiven Effekt für die gesamte Stadt bieten. Wir sind uns der mit der Übernahme verbundenen Verantwortung sehr bewusst und werden uns daher die Zeit und Sorgfalt nehmen, die Umsetzbarkeit und verschiedenen Optionen zu prüfen. Dies schließt auch die aktive Suche nach einem Investor und Betreiber ein“, so der IDT-Geschäftsführer.
„Transparenz und Offenheit sind uns wichtig und wir werden auch regelmäßig über den Stand des Vorhabens informieren. Ich bitte dennoch um Verständnis, dass wir zum aktuellen Zeitpunkt noch keine exakten Angaben zur weiteren Terminkette machen können.“

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